Corona

Hallo meine lieben Genuss-Indianer*innen,

der Corona-Virus hat uns voll im Griff.
Gestern Abend war ich mit meinem Hund Gassi. Normalerweise höre ich Autogeräusche von der Hauptstraße, nichts. Das Aufheulen von Motoren der Autos, die an der grünen Ampel Gas geben, fehlt. In den Häusern sind in mehr Wohnungen die Lichter an, als sonst. Ebenso sind weniger Gassigänger unterwegs als sonst. Aber gestern waren wir, mein Hund und ich, ganz alleine unterwegs.

Auch heute Morgen war es leiser als sonst. Keine Helikoptereltern, die ihre Kinder mit den dicken SUV`s in die Schule fahren. Die Tram ist leerer als sonst. Meine Frau ist zu Hause und macht Home Office.

Das, was mich am meisten schockiert, sind die Hamsterkäufe. Warum braucht man 5 Paket Klopapier und weiß-nicht-wieviel Kilo Nudeln? Auch Dosensuppen, Ravioli, alles wurde gekauft, als ob es kein Morgen mehr gibt. Mich schockiert es nicht, dass ich kein Klopapier kaufen konnte, sondern wie egoistisch die Menschen sind. Die Versorgung ist gewährleistet. Es wird weiterhin Nudeln und Klopapier geben, man kann Einkaufen gehen.
Wer trotzdem für den Notfall einkaufen will, sollte vorher planen. Nudeln und Klopapier ist nicht so essentiell wichtig.
Wasser ist wichtig. Drei bis vier Liter Wasser pro Tag und jede Person – und Haustier – sollten im Haushalt sein. Durch die Pandemie wird der Zugang zu sauberem Wasser nicht eingeschränkt werden. Trotzdem sollte auf den Natriumkonsum geachtet werden. Salz wird zur Konservierung von Lebensmitteln und zur Geschmacksverstärkung verwendet und wird den Konserven beigefügt, um die Haltbarkeit zu verlängern.
Zu viel Salz kann zu einer Austrocknung führen. Das kann zu u.a. Schwindel und Müdigkeit führen. Am Besten, man achtet auf natriumarme Lebensmittel. Bei Bohnen oder Gemüse aus der Dose kann man vor der Zubereitung das Salz abwaschen. Für den Geschmack sollte man auf andere Gewürze anstatt auf Salz zurückgreifen. Ich denke da an getrocknetes Oregano, Basilikum, Rosmarin oder Thymian, an Pfeffer, Chilipulver, Paprika, Kurkuma oder salzfreie Gewürzmischungen.
Vielleicht auch mal daran denken, wenn es keine Pandemie mehr gibt und es wieder „normal“ läuft.

Greift erst auf frische Lebensmittel zurück, bevor ihr auf die gefrorenen und haltbaren Zutaten zukauft, liebe Genuss-Indianer*innen. Zu den frischen Lebensmittel, die länger haltbar sind, zählen Kartoffeln, Zwiebeln und Zitrusfrüchte.
Wenn Ihr Käse und Milchprodukte nach dem Öffnen so schnell wie möglich verbraucht, verlängert Ihr die Haltbarkeit. Durch das Öffnen der Verpackung strömt Luft hinein. Je öfter eine Verpackung geöffnet wird, desto früher muss man das Lebensmittel wegwerfen.
Wenn es Euch erwischt hat und Ihr krank werdet, sollten Sportgetränke als Kalorien- und Elektrolytquelle im Hause sein.
Ein Tipp ist auch, Eure Lieblingsessen zu kochen und einzufrieren. Frikadellen eignen sich sehr gut, ebenso Tomatensoße oder Eintöpfe.
Meine lieben Genuss-Indianer*innen, noch ist es nicht soweit. Die Läden sind bei uns in Deutschland offen und werden es auch bleiben. Auch Apotheken und Drogerien werden nicht schließen. Lediglich Bars, Restaurants, Clubs oder Kinos sind zu.
Achtet nicht nur auf Euch, habt Eure Nachbarn im Auge, gerade die älteren Menschen brauchen eventuell Eure Hilfe. Seid nicht egoistisch und helft, wo ihr könnt.

Bleibt neugierig und helft den anderen.

Euer Karsten 

Karsten Stockhecker
Über Karsten 90 Artikel
Mein Name ist Karsten Stockhecker. Ich bin 1964 geboren. Durch mein Diabetes interessiere ich mich seit mehr als zehn Jahren schon dafür, was in welchem Lebensmittel steckt. Es ist ein interessantes und umfangreiches Thema. Ich hoffe, dass ich durch meine Beiträge ein wenig Licht ins Dunkle bringen kann.

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