Quiche – Was ist das?

Die Quiche ist ein Allroundtalent. Sie ist geeignet für ein kaltes oder ein warmes Buffets, Picknicks, als Vorspeise oder auch als Hauptspeise.
Doch was ist das eigentlich und woher kommt die Quiche?
Laut Wikipedia handelt sich um einen in einer runden, flachen Form gebackenen herzhaften Mürbeteig mit einer würzigen Füllung bzw. Auflage, die ein Gemisch aus Eiern und Milch enthält. Sie stammt ursprünglich aus Frankreich, genauer gesagt aus Lothringen. Das Wort „Quiche“ stammt aus dem lothringischen Wort „Küchlein“, also „Kichel“ oder „Küchel“, ab.

Sehr eng verwandt mit der Quiche ist die Tarte. Sie kommt ebenfalls aus Frankreich. Doch handelt es sich hier um einen eher flachen Kuchen. Man kann ihn herzhaft aber auch süß belegen. Es gibt viele unterschiedliche Abwandlungen der Tarte, jedoch bei der Quiche ist es klar definiert, was eine Quiche ausmacht.
Eine Spezialität ist die Quiche Lorraine mit geräuchertem Speck oder eine Variante aus dem Elsass, der Zwiebelkuchen.  

Welchen Teig nimmt man?

Die Antwort ist Mürbeteig, wenn man eine Quiche oder Tarte altehrwürdig machen möchte. Modern geantwortet würde ich sagen, dass der Teig zur Füllung passen sollte. Dabei ist es egal, ob man einen Hefeteig, Blätterteig oder einen Quark-Öl-Teig macht. Für eine Quiche, herzhaft im Geschmack, empfehle ich Vollkornmehl. Helles Dinkel- oder Weizenmehl ist vielseitig einsetzbar. Die beiden Mehle harmonisieren mit allem. Wer auf glutenfreie Gerichte achten muss, sollte als Bindemittel unbedingt Eier, Joghurt oder ein anderes Bindemittel nehmen. 

Ganz wichtig!

In vielen Rezepten steht es nicht drin, jedoch ist es wichtig, den Mürbeteig für eine Quiche oder eine Tarte blind zu backen, weil sonst der Teig durch die Flüssigkeit der Füllung durchweicht. Dann habt ihr keinen knusprigen, sondern einen matschigen Teig.

Blindbacken geht folgendermaßen:

Den Teig drückt ihr in die Backform, den Rand nicht vergessen. Alles, was über den Rand schaut, schneidet ihr ab. Den Boden stecht ihr mit einer Gabel mehrmals ein. Das sorgt dafür, dass die Luft beim Backen entweichen kann.
Nun nehmt ihr Backpapier und schneidet es so zurecht, dass es den Teig mit dem Rand bedeckt und legt es auf den Teig. Nun füllt ihr getrocknete Hülsenfrüchte auf das Backpapier, bis der Teig komplett damit bedeckt ist. Mit diesem Trick erreicht ihr, dass der Teigboden flach bleibt. In einem vorgeheizten Ofen bei 180C 10 bis 15 Minuten backen. Die Hülsenfrüchte mit einem Suppenlöffel herausnehmen. Passt auf, sie sind verdammt heiß.
Wenn man den Teig schön knusprig mag, kann man ihn nun erneut ohne Füllung backen.

Bei der Füllung bilden Eier und Sahne oder Milch die Basis. Die Sahne kann man auch durch saure Sahne, Schmand, Creme fraiche, Ricotta, Mager- oder Frischkäse ersetzen.
Bitte behaltet das Verhältnis der Zutaten wie in den Rezepten angegeben bei, sonst hält die Füllung nach dem Backen nicht zusammen.  Bei Zutaten, die viel Wasser enthalten, Tomaten zum Beispiel, bitte gut abtropfen lassen, sonst wird die Masse unstabil. Ein Trick ist, bei einer herzhaften Quiche den Boden vor dem Belegen mit Semmelbröseln zu bestreuen. Die saugen etwas Flüssigkeit auf und der Teig bleibt knusprig. Bei einer süßen Füllung nehmt gemahlene Nüsse.

Warm schmeckt eine Quiche am besten. Lasst sie jedoch fünf bis zehn Minuten abkühlen, bevor ihr sie anschneidet. Das bewirkt, dass die Füllung etwas fester wird.    

Rezepte findet ihr bei mir unter dem Menüpunkt Rezepte/Hauptspeise/Quiche

Bleibt neugierig

Euer Karsten

Über Karsten Stockhecker 14 Artikel
Mein Name ist Karsten Stockhecker. Ich bin 1964 geboren. Durch mein Diabetes interessiere ich mich seit mehr als zehn Jahren schon dafür, was in welchem Lebensmittel steckt. Es ist ein interessantes und umfangreiches Thema. Ich hoffe, dass ich durch meine Beiträge ein wenig Licht ins Dunkle bringen kann.

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