Naturwein

Hallo meine lieben Genuss-Indianer, 

zu einem guten Essen gehört ein guter Wein. Doch welchen Wein nehmen? Am besten wäre doch Naturwein. Doch wo bekommt man Naturwein her? Und was ist eigentlich Naturwein? 

Ein Wein, dessen Weinkultivierung vor ca. 8000 Jahren begann. Damals gab es noch keine Stahlfässer, somit wurde der Wein in Ton-Amphoren fermentiert und ausgebaut.
Die Trauben kamen von einem Weinberg, der in einem biodynamischen System zur Selbsterhaltung angeregt wurde. Das erreichte man, indem man auf künstliche Bewässerung verzichtete. Die Wurzeln mussten tiefer wachsen, um Wasser zu bekommen, und dadurch wurden die Rebstöcke stärker.
Natürlich wurde bei einem Naturwein auf jegliche Pestizide verzichtet. Auch auf die Reinzuchthefen, der Wein gärte mit seiner natürlichen Hefe. Durch den Verzicht auf Pestizide und der Reinzuchthefe erhält man den unverfälschten, ursprünglichen Geschmack der Traube. Das jedoch heißt, dass so ein Weinberg sehr aufmerksam gepflegt werden muss und ausschließlich per Hand gearbeitet wird. Das ist ein Naturwein. Der Geschmack so eines Weines würde sogar mich als Biertrinker überzeugen.

Jetzt die gute Nachricht, meine Lieben. So einen Wein gibt es. Und er hat mich als Biertrinker wirklich überzeugt.
Der Wein kommt aus Georgien. Durch die klimatischen Bedingungen dort, haben die Früchte einen besonders hohen Zuckergehalt. Getrunken habe ich den Wein bei Zoltan und Raphael. Das sind zwei Berliner, deren Liebe zu Georgien die zwei stark verbindet. Sie haben georgische Frauen geheiratet. Diese beiden Frauen sind Schwestern. Auf den Reisen nach Georgien lernten die beiden das Ursprungsland des Weines, die Gastfreundschaft und erzählenswerte Geschichten kennen. 

Im März 2018 importierten die beiden die ersten drei Paletten dieser georgischen Naturweine nach Berlin. Es dauerte ein halbes Jahr, dann fand man die Weine und Spirituosen in einigen Berliner Restaurants.
Ganz neu ist nun ein Onlineshop, indem man die Naturweine bestellen kann. Schaut auf www.naturwein-georgien.de und genießt wirklich tolle Weine. Man lernt die Winzer kennen und man erfährt viel über Wein. Es lohnt sich auf jeden Fall. Denn es gibt dort nicht nur Weine aus Georgien, sondern auch Spirituosen. Den Quittenbrand z. B. kann ich nur empfehlen. 

Am 29. November 2018 veranstaltet Ulrich Beier sein Kochevent “Georgia on my Mind”.  Dort können sich meine Berliner Genuss-Indianer von Ulrich Beiers neuer Interpretation der georgischen Küche verwöhnen lassen, zusammen kochen und die Weine von Zoltan und Raphael kosten. Der Spaß wird an diesem Abend natürlich groß geschrieben.
Ach ja, mich werdet ihr da auch antreffen. 

In diesem Sinne bleibt neugierig

Euer Karsten 

Über Karsten Stockhecker 14 Artikel
Mein Name ist Karsten Stockhecker. Ich bin 1964 geboren. Durch mein Diabetes interessiere ich mich seit mehr als zehn Jahren schon dafür, was in welchem Lebensmittel steckt. Es ist ein interessantes und umfangreiches Thema. Ich hoffe, dass ich durch meine Beiträge ein wenig Licht ins Dunkle bringen kann.

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