Achtsamkeit – Teil I

Hallo meine lieben Genuss-Indianer*innen, 

heute starte ich eine neue Reihe. Es geht um achtsames Essen.  Ich kläre mit Euch Frage wie:


Was ist achtsames Essen?
Wie kann ich achtsam Essen?
Was bringt es mir?
Wie kann ich in meinem Alltag achtsam Essen?

 
Einhergehend mit dem achtsamen Essen geht auch das achtsame Kochen und das achtsame Einkaufen. Denn wenn man achtsam isst, dann achtet man auf die Lebensmittel. Wo kommen sie her? Was ist enthalten? Haben sie Saison? Sind sie regional? Aber dazu im Laufe der Reihe mehr. 

Was bedeutet Achtsamkeit?

Es handelt sich bei dem Begriff um eine alte buddhistische Weisheit. Es bedeutet die bewusste Wahrnehmung und das bewusste Erleben des aktuellen Moments mit allem, was dazu gehört:

• Gedanken

• Empfindungen

• Sinneseindrücke

• körperliche Geschehnisse 

Der wichtigste Aspekt dabei ist, dass beim achtsamen Erleben keinerlei Wertung stattfindet. Einfach nur wahrnehmen, ohne einzugruppieren, ohne nach gut oder schlecht zu bewerten. Klingt vielleicht ein bisschen esoterisch, jedoch ist die wertfreie Beobachtung und die Anerkennung der Gegenwart ein Zustand des Bewusstseins, den man erlernen und nutzen kann.
Man schenkt einer konkreten Situation, nämlich gerade den Moment der Nahrungsaufnahme, die volle Achtsamkeit. Man ist dabei fokussiert, auf das, was man gerade macht, essen. Es werden keinerlei Dinge noch nebenher erledigt, man hat keine anderen Sachen im Kopf.
Bei vielen läuft beim Essen der Fernseher und der bekommt die volle Aufmerksamkeit. Bei anderen liegt das Smartphone auf dem Tisch und man scrollt sich durch das Internet, liest interessante Texte (oder auch nicht so interessante) und schaut sich die neuesten Videos oder Katzenbilder an. 


In den Medien kommt jede Woche eine neue Ernährungsempfehlung. Es wird noch mehr Gesundheit, weniger Übergewicht versprochen. Die Forschung der Ernährung, die Medizin und die Biochemiker erlangen immer neue Erkenntnisse. Die Regierung führt einen Nutriscore ein, an dem der Verbraucher gute und weniger gute Lebensmittel erkennen kann. Im Prinzip müssten ernährungsbedingte Krankheitsprobleme wie Diabetes oder Übergewicht abnehmen. Leider ist das Gegenteil der Fall. Diabetes nimmt zu und die Menschen werden immer dicker. Ca. 85% der Menschen sind unzufrieden mit ihren Ernährungsgewohnheiten. Sie sind verwirrt und unsicher, was man überhaupt noch essen soll oder darf. Auf der Suche nach der richtigen Ernährung ist man rational und denkt mit dem Kopf. Das eigene Körpergefühl, das Bauchgefühl, scheint immer mehr verloren zu gehen. 

Meine lieben Genuss-Indisner*innen, danke, dass ihr bis hier gelesen habt.
Morgen geht es weiter und bis dahin 

Bleibt neugierig

Euer Karsten 

Karsten Stockhecker
Über Karsten 86 Artikel
Mein Name ist Karsten Stockhecker. Ich bin 1964 geboren. Durch mein Diabetes interessiere ich mich seit mehr als zehn Jahren schon dafür, was in welchem Lebensmittel steckt. Es ist ein interessantes und umfangreiches Thema. Ich hoffe, dass ich durch meine Beiträge ein wenig Licht ins Dunkle bringen kann.

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